Lerne weitere Au Pairs kennen

Cultural Care Au Pairs kommen aus über 20 Ländern weltweit und leben bei amerikanischen Gastfamilien in jedem Winkel der USA. Jedes Au Pair kam mit den gleichen Zielen an: fließende Englischkenntnisse, persönliche Unabhängigkeit und die amerikanische Kultur als Teil einer Familie kennenlernen. Und auch wenn alle Au Pairs diese Ziele erreichen, so ist der persönliche Weg dorthin jeweils einzigartig. Lies hier, wie die Zeit als Au Pair in den USA das Leben von Au Pairs verändert und ihre Persönlichkeit geprägt hat.

 

Eva und ihre Zeit mit Baby Bea

Schon einige Jahre lang war es mein Traum, als Au Pair nach Amerika zu gehen. Die passende Agentur fand ich in Cultural Care Au Pair. Beim Infotreffen in Stuttgart wurde mein Wunsch, nach Amerika zu gehen, nur noch bestärkt. Somit machte ich mich auch gleich an die Bewerbung.

Nachdem meine Bewerbung dann abgeschickt war, hieß es warten auf den ersten Familienvorschlag. Das war spannend, jeden Tag prüfte ich meine E-Mails, checkte meinen Account und hoffte, ein passendes „Match“ zu haben.

Es war ein deutsch-amerikanisches Ehepaar, das gerade ihr erstes Baby erwartete. Nach zweimaligem Skypen und einigen E-Mails entschieden sie sich dann für mich und ich mich für sie. Ich war so glücklich! Nun war es Wirklichkeit; ich wusste, ich hatte mein neues Zuhause gefunden.

Anfang August hob mein Flieger in Richtung New York ab. Die erste Woche verbrachte ich dann mit vielen anderen Au-Pairs aus den unterschiedlichsten Ländern in der Training School auf Long Island. Das Highlight dieser Woche war der Ausflug nach New York City. Ich verliebte mich sofort in die Stadt. Nach einer weiteren Nacht auf Long Island holten mich dann meine Gasteltern zusammen mit meinem Gastkind dort ab. Ich war doch sehr angespannt. Jede Aufregung war allerdings umsonst; meine Gasteltern waren total lieb und herzlich. Mein Gastkind, Bea, musste ich nur einmal sehen und es war Liebe auf den ersten Blick! Ich fand es sehr interessant, die amerikanische Kultur hautnah mitzuerleben und auch zu leben. Meine Gastmutter ist Afroamerikanerin und diese Erfahrung hat meinen Gedankenhorizont sehr erweitert.

Eingelebt hatte ich mich sehr schnell; schon nach wenigen Tagen fühlte ich mich wie zu Hause. Der Alltag spielte sich auch immer besser ein und ich lernte dauernd neue Leute kennen mit denen ich Dinge unternahm.

Nun stand auch schon Thanksgiving vor der Tür. Wie soll man Thanksgiving beschreiben? Das Wort, das es am besten beschreibt, ist zusammenfasst: Essen! Aber nicht nur das war überwältigend, auch der Familienzusammenhalt und die Dankbarkeit, einander zu haben. Bald darauf war die Weihnachtszeit in Amerika angekommen. Mein Baby war mittlerweile auch schon sechs Monate alt und es war beeindruckend, wie sie sich entwickelte und welche Fortschritte sie machte. Sie konnte nun schon krabbeln und sich in ihrem Bettchen selbst hochziehen. Ansonsten erzählte sie mir ihre kleinen süßen Geschichten, die immer sehr witzig waren. Ich genoss jede Minute mit Bea, da mir so langsam klar wurde – bald war es vorbei und ich musste mich verabschieden.

Tränen flossen und ich vermisse „mein“ Baby schon unglaublich, aber dieses Jahr war die beste Entscheidung meines Lebens. Ich genoss jede Minute und machte so viele neue Erfahrungen, die mich in meinem weiteren Leben wirklich voranbringen können. Besonders toll war zu sehen, wie Bea sich in diesem Jahr entwickelte. Wenn die Kinder noch so klein sind, erkennt man wöchentliche Veränderungen und Fortschritte. Ich war schon wie eine stolze Mama. Zum Abschluss kann ich nur noch einmal sagen: Es war das beste Jahr meines Lebens! Wenn ihr auch diesen Traum habt, lasst ihn euch nicht nehmen, sondern lebt euren Traum!

Saskia, Au Pair in Maryland, erzählt:

Au Pair in den USA – Kulturaustausch, Englisch verbessern und auf Kinder aufpassen. Alles fing mit einer Freundin an, die mich auf ein Informationstreffen mitgenommen hat. Da habe ich viel über die interessanten Möglichkeiten als Au Pair erfahren und mir überlegt, dass es genau das richtige für mich ist, um internationale Erfahrungen zu sammeln, andere Kulturen kennen zu lernen und den American way of life in einer Gastfamilie kennen zu lernen. Alles ging ganz schnell und die Aufregung wuchs am Flughafen in Deutschland. Aber schon hatte ich einige andere Mädels getroffen, mit denen ich zusammen in die Au Pair Schule geflogen bin. Von Anfang an war man nie alleine, hat schnell Freunde gefunden, Freunde mit denen man ein unvergessliches Jahr verbracht hat.

Nach einer aufregenden Woche mit Au Pairs aus den verschiedensten Ländern und einem Trip nach New York City ging es in die Gastfamilie.

Ich hatte zwei Gastkinder, mein Kleiner wurde gerade eingeschult. Als ich angekommen bin, konnte er gerade so seinen Namen schreiben, zu meinem Abschied hat er mir schon einen Abschiedsbrief schreiben können. Deine Gastkinder wachsen dir in einem Jahr sehr ans Herz, du erlebst viel mit ihnen. Wir waren auf allen umliegenden Events, ich war der größte Fußballfan meines Kleinen, wir haben Klavier spielen gelernt und ich habe unzählige Schneemänner gebaut. In Urlauben in unserem Wochenendhaus waren wir sportlich immer sehr aktiv, sind Ski gefahren und haben im Sommer am See gespielt. Meine Gasteltern haben mir vertraut und ich hatte ein freundschaftliches Verhältnis zu ihnen, sodass wir abends oft zusammen saßen.

Meine beste Freundin in den USA war Mexikanerin, dadurch habe ich nicht nur die amerikanischen Traditionen erlebt, sondern auch die mexikanischen. Mit ihr teile ich viele gemeinsame Erinnerungen: NYC Trips und viele andere Städtetrips, Kanu fahren auf einem Au Pair Treffen, Shoppen in einer der Outlet Malls an Black Friday oder amerikanisches Weihnachten. Von einer anderen Freundin, die ich in den USA kennengelernt habe, wurde ich von den Gasteltern eingeladen, mit nach Miami zu kommen. Wir waren in den Everglades, haben Bootstouren gemacht und haben mit den Kids am Pool gespielt.

Am Wochenende hatte ich oft frei, sodass ich entweder mit Freunden unterwegs war, wir uns zum Essen verabredet haben oder zumSightseeing in einer aufregenden Stadt waren. Gerne bin ich aber auch mit meiner Gastfamilie in den Zoo gefahren oder wir haben alle Verwandte zum Grillen eingeladen, sodass ich nicht nur Au Pair war, sondern Familienmitglied.

Zur Hochzeit des Schwester meines Gastvaters war ich selbstverständlich mit eingeladen und wir sind alle zusammen für ein paar Tage nach Boston gefahren.

Ich habe in meiner Zeit in den USA viel über mich selber gelernt, habe festgelegt, was ich später studieren möchte, bin unabhängiger, vor allem aber selbstständiger geworden. Meine Auslandserfahrungen und Englischkenntnisse kommen mir in meinem internationalen Studiengang sehr zu Gute.

Das Schönste sind jedoch die Erinnerungen an die unvergessliche Zeit, die Freunde aus aller Welt und vor allem ein zweites Zuhause. Ich versuche meine Gastfamilie jedes Jahr zu besuchen, es ist unglaublich, wie schnell die Kids groß werden, aber trotzdem immer deine Kleinen bleiben. 

Anja, Au Pair in Boston und Chicago, erzählt:

Hallo, ich heiße Anja und und ich war nach meinem Abitur als Au Pair in den USA. Meine Gastfamilie hatte drei kleine, süße Jungs, Drillinge, im Alter von 4 Jahren und lebte zur Zeit meiner Anreise nördlich von Boston in Massachusetts. Etwa zwei Monate vor Ende meines Jahres zog ich mir meiner Gastfamilie nach Chicago in Illinois. Ich habe mich für Cultural Care Au Pair entschieden, weil ich mich von Anfang an sehr gut betreut und unterstützt gefühlt habe. Egal an welchem Punkt meines Au Pair Jahres ich gerade war, ob in der Vorbereitung oder während meines Aufenthalts, ich hatte immer einen persönlichen Ansprechpartner, zu dem ich mit jeder Kleinigkeit kommen konnte. Das war mir wichtig und gab mir sehr viel Sicherheit.

Als ich in meine Gastfamilie in meinem Online-Account angezeigt bekam, war ich zunächst doch etwas zögerlich, denn die Familie hatte Drillinge, Jungs, die bei meiner Anreise kurz vor ihrem 4. Geburtstag stehen würden. Dann erhielt ich aber eine sehr, sehr liebe und ausführliche E-Mail von meiner Gastmutter, in der sie jedes Familienmitglied ganz genau beschrieb. Diese Mail hat mich überzeugt: "Das ist meine Familie!". Und ich lag richtig, das war sie und ist sie bis heute.

Meine Gastfamilie hat mich wie ein Familienmitglied behandelt. Meine Drillinge waren wie kleine Brüder für mich. Mit meinen Gasteltern konnte ich über alles reden, egal ob es um Probleme mit den Kids, Heimweh, Liebeskummer oder Streit mit Freunden ging, sie hatten immer ein offenes Ohr und ein paar gute Ratschläge für mich. Diese Beziehung geht weit über das Au Pair Jahr hinaus und bis heute kann ich sagen, durch das Jahr eine zweite Familie gefunden zu haben!

Es ist schwer, sich aus diesem ereignisreichen Jahr nur einen besonderen Moment auszusuchen, denn es gab so viele. Wer mit Kindern arbeitet, der weiß, dass sie großartig sind und die süßesten Sachen machen. Und wer schon einmal in den USA war, der weiß, dass der Name "Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten" Programm ist! Hier eine Auswahl an besonderen Momenten:
Einmal holte ich die Kinder aus der Schule ab, als mich die Lehrerin ansprach: "S. was so cute today. He told me he could count to ten in German, started counting and made up words. Kids often do that but usually they say it's Chinese!" Ich erklärte ihr dann, dass es kein Kauderwelsch war und das S. tatsächlich bis auf Deutsch bis 10 zählen kann und dass er es von mir gelernt hatte, da ich aus Deutschland bin. Es ist schön zu merken, wenn die Kinder an deiner Kultur, Sprache und Herkunft interessiert sind.

Ein anderer besonderer Moment fand in meinem Reisemonat statt. Ich reiste mit zwei Freundinnen durch den Bundestaat Florida und wir entschieden uns, in einem kleinen Zentrum für Delphintherapie und -forschung mit diesen Tieren schwimmen zu gehen. Nach einem Vortrag über die Einrichtung, die Forschung und die Therapiemöglichkeiten durften wir dann jeweils in 2er Gruppen zu den Delphinen ins Wasser. Es war unbeschreiblich und atemberaubend, ein Erlebnis, das ich niemals vergessen werde. Denn wann hat man schon einmal die Chance, von "Flipper" durchs Wasser gezogen zu werden, einen Delphinkuss auf die Nase zu bekommen oder Kunststücke mit ihnen zu üben.

Am besten an den USA hat mir die amerikanische Freundlichkeit gefallen. Am Anfang mag es einem oft sehr aufgesetzt und übertrieben erscheinen, aber wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, dann hebt es auch die eigene Laune, wenn man in einem Geschäft gleich freundlich begrüßt wird oder der Kellner mehrmals fragt, ob es schmeckt. Besonders aufgefallen ist mir der Unterschied, als ich dann wieder zurück in Deutschland war und man überall unfreundlich bis überhaupt nicht begrüßt wurde. Außerdem hat mir gefallen, dass man auch sonntags mal spontan in die Mall zum Shopping fahren konnte (auch DAS war eine große Umstellung, als ich wieder in Deutschland war), dass die Spritpreise dort so günstig sind, dass man leicht mit Menschen ins Gespräch kommt, dass es so viele interessante Orte und Städte gibt. 
Ich kann auch jetzt, Jahre nach meinen Jahr noch sagen, dass es das interessanteste, aufregendste, abwechslungsreichste und beste Jahr meines Lebens war. Ich habe in diesem einen Jahr mehr erlebt, als ich in irgendeinem anderen Jahr erlebt habe. Ich bin viel gereist, habe mein Englisch verbessert, habe viele Menschen kennen gelernt und habe vor allem viel über mich selbst gelernt. Durch das Jahr bin ich selbstbewusster, offener und selbstständiger geworden. Würde man die Zeit zurück drehen und ich hätte die Wahl, mich noch einmal zu entscheiden, ob ich dieses Jahr machen würde oder nicht, dann würde ich mich auf jeden Fall dafür entscheiden!

Pauline, Au Pair in San Francisco, erzählt:

Während meines Au Pair Jahres hatte ich eine wunderbare Beziehung zu meinem Local Childcare Coordinator (LCC). Ich konnte mit ihr über alles reden, über die guten Seiten, über Ängste, aber auch über Probleme. Vor allem unsere Meetings waren immer super. Wir haben unsere Fingernägel machen lassen, Kürbisse geschnitzt, Filmabende gemacht, Valentinswichteln usw. 

Gereist bin ich nach Seattle, Las Vegas, San Diego, Orlando (Disney World), New York, Miami, Washington DC und Kanada (Toronto). Besonders gut hat mir die Aufgeschlossenheit und Freundlichkeit der Amerikaner gefallen. Man wird immer nett gegrüßt und behandelt. Jedoch sollte man immer bedenken, dass vieles auch nur sehr oberflächlich gehalten wird.
Ich habe insgesamt 3 College Kurse belegt. Zum einen Französisch, Introduction to Literature und einen Travellers Kurs.

Ich bin im September letzten Jahres wiedergekommen und schreibe regelmäßig E-Mails mit meiner Gastfamilie. Mit meinen Freunden chatte ich über Facebook oder Skype. Im Februar fliege ich voraussichtlich wieder nach San Francisco, um Familie und Freunde zu besuchen.

Persönlich kann ich nur jedem empfehlen, solch eine Chance zu ergreifen und ein Au Pair Jahr zu machen. Für mich war es das beste Jahr meines Lebens und ich habe nie bereut, über den großen Teich geflogen zu sein. Die Erfahrungen, die man dort macht, kann einem niemand mehr nehmen und auch die Freunde nicht.

Isabel, Au Pair in Kalifornien, erzählt:

An den USA und den Amerikanern hat mir die Offenheit und Freundlichkeit am besten gefallen. Oft wurde ich einfach so von Müttern auf dem Spielplatz angesprochen. Fast wöchentlich habe ich neue Telefonnummern bekommen, falls ich irgendwann einmal Hilfe brauchen sollte.

Mein Local Childcare Coordinator (LCC) war wunderbar. Ich konnte mit allen Fragen und Problemen auf sie zukommen und habe immer sofort Hilfe von ihr bekommen.
Ich hatte das Glück, ein eigenes Auto zu meiner Verfügung zu haben, daher bin ich jedes Wochenende "on the road" gewesen. Vom Grand Canyon, Las Vegas, die Route Nr. 1 bis nach San Francisco habe ich sämtliche Sehenswürdigkeiten besucht. In meinen Urlaubswochen bin ich sogar mit meiner besten Freundin, ein Au Pair aus meiner Nachbarschaft, nach Hawaii geflogen.

Als College-Kurse habe ich Business English sowie einen Kunst- und Zeichnen Kurs belegt.
Vor meinem Au Pair habe ich ein halbes Jahr Praktikum in einem Kindergarten absolviert sowie privat oft Baby gesittet.

Bei der Wahl meiner Gastfamilie waren die Fotos für mich das Ausschlaggebende. Sie haben so freundlich gelacht und kamen so sympathisch rüber, dass ich sofort wusste: Das ist meine Familie!

Insgesamt war ich sehr zufrieden mit Cultural Care.

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